Wein­gut Gün­ther Stein­metz

Zu Besuch beim Wein­gut Gün­ther Stein­metz — Nach wie vor, ist die Qua­li­tät bei Ste­fan Stein­metz an obers­ter Stel­le. Die Prä­zi­si­on und die Lei­den­schaft, die der Win­zer für sei­ne Wei­ne ein­setzt, sind deut­lich erkenn­bar. Auch die­ses Jahr ist das Niveau bemer­kens­wert.


Brau­neber­ger 2016
Ries­ling

Hel­les Gelb mit Grün­re­flex. Aus­la­den­des Bou­quet; mine­ra­li­scher Cha­rak­ter mit Noten von Gra­phit, Pfef­fer­min­ze und Zitro­ne. Der Auf­takt die­ses Brau­nebergs ist erfri­schend, leicht sprit­zig und fruch­tig. Ein fri­scher Wein mit aus­ge­zeich­ne­tem Trink­fluss. 2018–2030  90/100

Brau­neber­ger Juf­fer 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb mit Grün­re­flex. Ele­gan­tes und fili­gra­nes Bou­quet mit Düf­ten von Zitrus­früch­ten und Brot­teig. Auch der Auf­takt ist fein und die­se Cha­rak­te­ris­tik zieht sich dem Gau­men ent­lang wei­ter durch. Leb­haf­te, erfri­schen­de und frucht­stüt­zen­de Struk­tur. 2018–2028 88/100

Brau­neber­ger Juf­fer “GB” 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb. Aus­la­den­des und kom­ple­xes Bou­quet. Mine­ra­li­scher, wür­zi­ger und fruch­ti­ger Cha­rak­ter mit Noten von wei­ßem Pfef­fer und Min­ze. Die­se olfak­to­ri­sche Eigen­schaf­ten spie­geln sich wun­der­schön beim Auf­takt wider. Aus­drucks­vol­ler Cha­rak­ter mit Frucht­aro­men und leich­ten Bit­ter­no­ten, die aus­glei­chend wir­ken. Ein Wein mit viel Fri­sche und Zukunft. 2020–2040  92/100

Brau­neber­ger Juf­fer-Son­nen­uhr Aus­le­se 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb mit Grün­re­flex. Aus­la­den­des und kom­ple­xes Bou­quet, geprägt von Düf­ten von Apri­ko­se, Zitrus und Mira­bel­le. Wür­zi­ger Cha­rak­ter. Der Auf­takt ist char­mant, aber auch mine­ra­lisch und leb­haft. Der Kör­per ver­fügt über eine ras­si­ge Struk­tur, die die Aro­ma­tik bes­tens stützt, vom Anfang bis zum Ende des Auf­takts. Letzt­end­lich sind auch leich­te Bit­ter­no­ten am Abgang vor­han­den. Kei­ne Fra­ge, ein gro­ßer Wein, der ganz am Anfang sei­ner Lauf­bahn steht. Eine Art Bom­be mit Spät­zün­dung. 2021–2046 93–95/100

Kat­te­ne­ser Stein­chen 2016
Ries­ling

Hel­les Gelb. Kom­ple­xes Bou­quet mit “jugend­li­chen” Tönen von fri­schem Brot­teig, Anis und etwas Mine­ra­lik. Ange­neh­mer und fruch­ti­ger Auf­takt. Ich mag die Art, wie die Struk­tur die­ses Wei­nes auf­tritt; man nimmt sie erst spät wahr und sie wirkt sehr bis­sig. Aus­drucks­vol­ler und lan­ger Nach­klang. 2019–2030 89/100

Kes­te­ner Pau­l­ins­berg “GR” 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb mit Grün­re­flex. Recht inten­si­ves Bou­quet. Anfangs tre­ten vor allem Zitrus­früch­te auf, aber mit etwas Luft sind auch Düf­te von Apri­ko­sen und Pfir­si­chen vor­han­den. Saf­ti­ger und leicht char­man­ter Auf­takt. Gute Gau­men­aro­ma­tik und ras­si­ge Struk­tur, die die Frucht her­vor­hebt. Lan­ger Nach­klang. 2020–2040 91/100

Kes­te­ner Pau­l­ins­berg Unfi­lit­riert 2014
Pinot Noir
Mitt­le­res Gra­nat. Fruch­ti­ges Bou­quet mit einem Hauch Mine­ra­lik. Auch der Auf­takt ist fruch­tig und leb­haft. Das stimmt den Gau­men dem­entspre­chend Ras­sig. Die Tan­ni­ne tre­ten lang­sam im letz­ten Teil des Gau­mens auf, aber ich bin mir hier nicht sicher, ob sie über die not­wen­di­ge Dich­te ver­fü­gen, um Alte­rungs­po­ten­zi­al zu bie­ten. jetzt bis 2022  87/100

Kes­te­ner Pau­l­ins­berg Spät­le­se 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb mit Grün­re­flex. Viel­schich­ti­ges Bou­quet mit Düf­ten von Ana­nas, Apri­ko­sen und Mira­bel­len. Es sind auch erfri­schen­de Noten von Min­ze und etwas Feu­er­stein vor­han­den. Ange­neh­mer Auf­takt mit guter Reflek­ti­on der olfak­to­ri­schen Eigen­schaf­ten. Mit sei­nem char­man­ten Cha­rak­ter ist der Wein ver­füh­re­risch aber er zeigt sich auch aus­ge­wo­gen, Dank der Struk­tur, die für Balan­ce sorgt. Ein erfri­schen­der und aus­drucks­rei­cher Wein mit lan­gem Abgang. Ich den­ke, er ver­dient etwas Lage­rung und ich wer­de ihn nicht aus den Augen ver­lie­ren, denn der kann was! 2020–2034  90–92/100

Kes­te­ner Pau­l­ins­berg Aus­le­se 2016
Ries­ling

Die­se Aus­le­se wur­de mit 105 Oechs­le gele­sen. Kein Botry­tis. Fein­schich­ti­ges und kom­ple­xes Bou­quet mit Min­ze und grü­nem Apfel. Kom­pak­ter und leb­haf­ter Auf­takt. Leicht char­mant und sprit­zig. Viel Fri­sche und Ras­se im Gau­men. Der Wein hüpft prak­tisch hin und her auf der Zun­ge und wird bes­tens von sei­ner Struk­tur gestützt, vor allem was die Frucht­aro­ma­tik angeht. Saf­ti­ger und kom­pak­ter Cha­rak­ter, lan­ger Nach­klang. Ein Wein mit viel Poten­zi­al. 2020–2040  92–94/100

Mül­hei­mer Son­nen­lay Kabi­nett 2016
Ries­ling
Die­ser Wein stammt aus 70-jäh­ri­gen, wur­zel­ech­ten Reben. Blas­ses Gelb mit Grün­re­flex. Recht inten­si­ves und jun­ges Bou­quet. Wür­zi­ger Cha­rak­ter mit Safran und Pfef­fer­min­ze. Mit etwas Luft tre­ten auch fruch­ti­ge Düf­te von Apri­ko­sen auf. Char­man­ter und fruch­ti­ger Auf­takt. Der Wein ver­fügt über eine ras­si­ge Struk­tur, aber kann die­se noch nicht aus­rei­chend “kom­mu­ni­zie­ren”, vor allem beim Abgang. Eine Fra­ge der Zeit. 2018–2028  88–90/100

Riesling Vertikale

Neu­ma­ge­ner Rosen­gärt­chen “von den Ter­ras­sen” 2016
Ries­ling
Mit­te in die­ser Par­zel­le befin­det sich eine Schie­fer­höl­le mit einer wei­te­ren Höl­le unten dran. Frü­her war die­se Lage ein Begriff für her­aus­ra­gen­de Wei­ne. Etwas für Ter­ro­ir­jä­ger und der wert­volls­te Wein der Kol­lek­ti­on von Ste­fan Stein­metz. Die Far­be ist hell­gelb mit Grün­re­flex. Inten­si­ves, mine­ra­li­sches Bou­quet mit fei­nen Düf­ten von Apri­ko­sen. Der Auf­takt wirkt erfri­schend, saf­tig und kom­pakt. Auch hier ist die Mine­ra­lik wahr­nehm­bar. Voll­mun­di­ger und ras­si­ger Kör­per mit aus­ge­präg­ter Frucht­aro­ma­tik. Die Struk­tur stützt den Wein opti­mal und trägt ihn bis zum Gau­me­n­en­de. Welch eine Kraft, welch ein Schwung und welch ein authen­ti­scher Wein. 2020–2042  93–95/100

Pie­spor­ter Gra­fen­berg “GP” 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb. Viel­schich­ti­ges Bou­quet mit Kräu­tern, Apri­ko­sen, Pfir­si­chen und etwas Anis. Leicht sprit­zi­ger und fruch­ti­ger Auf­takt. Cha­rak­ter­vol­ler und dich­ter Kör­per mit frucht­stüt­zen­der Struk­tur. Der Abgang muss noch an Aus­druck gewin­nen, aber der Wein ist viel­ver­spre­chend. 2020–2036  92/100

Pie­spor­ter Trepp­chen “von den Ter­ras­sen” 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb mit leich­tem Grün­re­flex. Ele­gan­tes und typi­sches Bou­quet mit mine­ra­li­schen Noten, etwas Anis und Mira­bel­len. Beim Auf­takt fällt gleich die Mine­ra­lik auf und ein kom­pak­ter, prä­zi­ser sowie geschlif­fe­ner Cha­rak­ter. Der Kör­per zeich­net sich durch eine opti­ma­le Sym­bio­se zwi­schen Frucht und Struk­tur aus. Die letz­te­re prägt auch den Nach­klang und stimmt ihn lang, saf­tig und fruch­tig. Ein gro­ßer Wein. 2020–2046  93–94/100

Win­tri­cher Gei­ers­lay “GW” 2016
Ries­ling
Mitt­le­res Gelb mit Grün­re­flex. Aus­la­den­des und von Zitrus­früch­ten gepräg­tes Bou­quet. Ras­si­ger und leicht char­man­ter Auf­takt. Am Gau­men ist der Wein ele­gant und leb­haft. Er ver­fügt über eine sehr schö­ne Aro­ma­tik. Ange­neh­me Sym­bio­se zwi­schen Ras­se und Frucht. Ein Wein, den man bestimmt schon jung wird genie­ßen kön­nen. Er hat durch­aus ein gutes Poten­zi­al. 2020–2040  90/100

Win­tri­cher Gei­ers­lay “Sur lie” 2016
Ries­ling
Hel­les Gelb. Fein­schich­ti­ges Bou­quet mit Düf­ten von Apri­ko­sen und Ana­nas. Leicht sprit­zi­ger Auf­takt. Ras­si­ger und kräf­ti­ger Kör­per, in dem sich die Frucht noch nicht opti­mal ent­fal­ten kann. Dafür sorgt die Struk­tur für Zukunft. Man braucht ein­fach etwas Geduld. 2020–2030  89/100

Win­tri­cher Ohligs­berg 2016 Ries­ling

Hel­les Gelb. Recht inten­si­ves Bou­quet mit Düf­ten von Pfir­si­chen. Erfri­schen­der und fruch­ti­ger Auf­takt. Ras­si­ger und erfri­schen­der Cha­rak­ter am Gau­men mit leich­ten, und ange­neh­men, Bit­ter­no­ten, die per­fekt von der Struk­tur und vom Kör­per umrahmt sind. 2019–2036  90/100

Pinot Blanc “Mai­sche­ver­go­ren” 2016
Süd­ost Hang. Hell­gel­be Far­be. Fruch­ti­ges und mine­ra­li­sches Bou­quet mit Noten von Zitro­nen und einem leicht blu­mi­gen Cha­rak­ter. Ras­si­ger Auf­takt. Der Gau­men weist eine ele­gan­te und erfri­schen­de Struk­tur auf. Die Frucht­aro­ma­tik gewinnt von Minu­te zu Minu­te an Inten­si­tät. Ein schö­ner und leb­haf­ter Wein, der jetzt schon Genuss bie­tet. jetzt bis 2024  88/100

Pinot Gris “Mai­sche­ver­go­ren” 2016
Die­ser Pinot Gris war 10 Tage auf der Mai­sche und sechs Wochen im fri­schen Eichen­fass aus Trans­syl­va­ni­en. Hell­gel­be Far­be. Aus­la­den­des Bou­quet mit Düf­ten von gel­ben Früch­ten. Ziem­lich hart im Gau­men, kann daher noch nicht wirk­lich zei­gen, was er in sich hat. War­ten. 2018–2024  86–88/100

Pinot Noir unfi­lit­riert 2014
Hel­les Gra­nat. Klas­si­sches Bou­quet mit Düf­ten von Kir­schen. Am Gau­men ist die­ser Pinot von einer leb­haf­ten Struk­tur geprägt, wäh­rend das gut ein­ge­bau­te Tan­nin lang­sam auf­tritt und über das not­wen­di­ge Rück­grat ver­fügt, um mit der Struk­tur klar zu kom­men. Ein Wein, der Zeit in Anspruch neh­men wird, um sich zu ent­fal­ten. Das ent­spre­chen­de Poten­zi­al hat er. 2019–2030 88/100

Pinot Noir unfi­lit­riert 2012
Mitt­le­res Gra­nat. Recht inten­si­ves und kom­ple­xes Bou­quet mit geräu­cher­tem Speck und Sauer­kir­schen. Leicht char­man­ter und fruch­ti­ger Auf­takt. Am Gau­men sind die Tan­ni­ne kom­pakt und im Ein­klang mit der Struk­tur. Fruch­ti­ger und aus­drucks­vol­ler Nach­klang. Ein Wein, der jetzt schon zeigt was er kann und was er vor hat, sprich: Er besitzt ein durch­aus gutes Poten­zi­al! 2021–2030  89/100

Kes­te­ner Her­ren­berg Unfil­triert 2013
Pinot Noir
Mitt­le­res Gra­nat. Aus­la­den­des und kom­ple­xes Bou­quet mit Noten von Kir­schen und Him­bee­ren. Ras­si­ger und fruch­ti­ger Auf­takt. Am Gau­men fal­len die Tan­ni­ne ziem­lich rasch auf. Sie sind ker­nig und etwas bit­ter. Nun brau­chen die den Cha­rak­ter, um mit der Struk­tur über­haupt klar zu kom­men. Ein Wein, der wirk­lich Zeit braucht. 2019–2030  88/100

Kes­te­ner Her­ren­berg Unfil­triert 2015
Pinot Noir
Mitt­le­res Gra­nat. Jun­ges und ver­hal­te­nes Bou­quet. Mit etwas Luft mel­det sich etwas Frucht. Auch am Gau­men wirkt der Wein jung und leb­haft. Die Tan­ni­ne sind gut ein­ge­baut und im Ein­klang mit der Struk­tur. Die Frucht­aro­ma­tik ent­wi­ckelt sich lang­sam am Ende des Gau­mens und prägt den Abgang. 2018–2028 88/100

Kes­te­ner Pau­l­ins­berg Unfi­lit­riert 2015
Pinot Noir
Hel­les Gra­nat. Klas­si­sches Pinot Noir Bou­quet mit roten Bee­ren und etwas Efeu. Am Gau­men ist der Wein erfri­schend. Er ver­fügt über ele­gan­te Tan­ni­ne, die gut ein­ge­baut sind. Fruch­ti­ger Abgang. 2020–2030 88/100

Sie­he Yves Becks Bericht über Ste­fan Stein­metz in 2016

Kon­takt­in­fos Stein­metz
Wein­gut Gün­ther Stein­metz
Mosel­wein­str. 154 — 54472 Brau­ne­berg
Tele­fon: +49 6534–751
Link : Wein­gut Gün­ther Stein­metz

 



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