Das 1850 gegründete Château Raymond-Lafon zählt zu den renommierten Weingütern von Sauternes
Das 1850 von Raymond Lafon gegründete Weingut in Sauternes – also fünf Jahre vor der Einführung der Klassifizierung der Bordeaux-Cru-Classés – wurde jedoch nie klassifiziert. Tatsächlich war es damals noch zu jung, um berücksichtigt zu werden (Quelle: Château Raymond Lafon). Dies hinderte es jedoch nicht daran, sich neben seinen renommierten Nachbarn, darunter das berühmte Château d’Yquem, zu profilieren.
Das Weingut ging dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts an Louis Pontallier über, den Neffen von Raymond Lafon und Großvater von Paul Pontallier, der fast 30 Jahre lang das Château Margaux leitete!
Im Jahr 1952 erwarb Dr. Bourdier, ein in Preignac ansässiger Arzt, das Weingut von der Familie Pontallier. (Quelle: The Wine Cellar Insider, Jeff Leve).
Zwanzig Jahre später verkaufte er das Weingut an Francine und Pierre Meslier, die sich daraufhin daran machten, das Château wieder auf Vordermann zu bringen, da es nur noch 2,5 Hektar bewirtschaftbare Rebfläche umfasste. Eine langwierige Arbeit, die nach und nach zu einer Fläche von 18 Hektar führte. Eine grundlegende Leistung, die Anerkennung verdient!
Seit 1990 wird das Château Raymond-Lafon von deren Kindern, Marie-Françoise, Charles-Henri und Jean-Pierre, geführt.
Agraringenieur und Direktor des Château d’Yquem
Neben seiner Tätigkeit auf dem Weingut war Pierre Meslier von 1963 bis 1990 Verwalter und Direktor des Château d’Yquem (Quelle: RVF und Wikipedia). Dies trug sicherlich dazu bei, dass die Qualität der Weine hervorragend war, was bereits in den Weinen zu Beginn des Jahrhunderts sichtbar war.
Die 1980er Jahre und der Beginn der 1990er Jahre waren schwierig, doch die Jahrgänge 1998, 2001, 2005 sowie die jüngsten Jahrgänge unterstreichen den Rang des Weinguts unter den großen Domänen von Sauternes.
So bewertete yvesbeck.wine beispielsweise die Jahrgänge 2016 mit 97/100, 2017 (98/100), 2018 (97/100), 2019 (98/100), 2021 (97/100) und 2023 (98/100).
Die bewerteten Jahrgänge
Am 18. und 19. September dieses Jahres hatte Yves Beck alias Beckustator das Privileg, an einer historischen Verkostung des Château Raymond-Lafon teilzunehmen. Oranisiert wurde die Probe von Jürg Richter, DER Sauternes Kenner und Geniesser überhaupt. Siehe seine Sauternes Seite !
Die Jahrgänge deckten einen weiten Zeitraum ab, der mit dem Jahrgang 1911 begann und mit dem Jahrgang 2005 endete. Insgesamt wurden 33 Weine von yvesbeck.wine bewertet.
1911 – 1914 – 1916 – 1917 – 1918 – 1919 – 1920 – 1921 – 1922 – 1923
1926 – 1928 – 1929 – 1931 – 1937 – 1942 – 1945 – 1946 – 1947 – 1948
1956 – 1957 – 1960 – 1961 – 1962 – 1964 – 1967 – 1975 – 1988 – 1989
1998 – 2001 – 2005
Verkostungsbericht – Château Raymond-Lafon von 1911 bis 2005
Château Raymond-Lafon 1911
Dieser 1911er besticht durch seine tiefe Bernsteinfarbe! Das Bouquet zeichnet sich durch seine Finesse und Subtilität aus, mit Noten von Safran, Pfeffer und Kräutern, gefolgt von Aromen von Kaffee, Grüntee und Korinthen. Der liebliche Auftakt ebnet den Weg für einen dichten Wein, der von einer prägnanten Säure geprägt ist und einen Hauch von Bitterkeit aufweist; letztere sorgt für den recht langen Nachklang. Der Wein beeindruckt durch seine Kondition und seine Frische. Keine Anzeichen von Ermüdung! Jetzt bis 2036 96/100
Château Raymond-Lafon 1914
Dunkle, bernsteinfarbene Robe. Herrliches Bouquet, das vor Frische nur so strotzt. Noten von Kamille, Süßholz, Zitronenmelisse und Kaffeelikör. Lieblich im Auftakt, beeindruckt der Wein durch Dichte, Intensität und Länge. Ein atemberaubender Wein voller Ausdruck und Temperament mit einer verblüffenden Frische! Jetzt bis 2046 97/100
Château Raymond-Lafon 1916
Bernsteinfarbe mit leuchtenden Reflexen. Das Bouquet erinnert an Caramel, Vanille und kandierte Früchte. Leicht salzig im Auftakt, hat der Wein Temperament und eine moderate Süße. Er ist ausbalanciert und zeigt keine besonderen Anzeichen von Ermüdung… Er ist einfach 110 Jahre alt und es ist an der Zeit, ihn zu genießen – allerdings ohne Eile, denn nach mehr als einem Jahrhundert wird er sicher noch weitere 10 Jahre halten! Andererseits wird er nicht mehr besser. Das nennt man dann wohl die Qual der Wahl 🙂 Jetzt bis 2036 94/100

Château Raymond-Lafon 1914-1916-1918-1920 – © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1917
Noten von Zitronengras und Waldboden, gefolgt von einem Hauch von Süßholz und Himbeerlikör. Am Gaumen ist der Wein zunächst lieblich und leicht salzig, dann schlank und frisch. Er weist zwar keine besondere Tiefe auf, ist aber geradlinig und in guter Verfassung, was er zudem durch sein langes Finale unterstreicht. Austrinken 92/100
Château Raymond-Lafon 1918
Dichtes Bernstein. Nuancen von Kräutern und Grand Marnier, ergänzt durch einen Hauch von Kampfer. Der im Auftakt leichte cremige Wein ist schlank und wird von feinen Bitternoten angeführt. Diese sorgen für eine gewisse Frische und verleihen ihm sogar Kraft. Ein Wein, der sich gut hält und zweifellos seinen Höhepunkt erreicht hat … und es sieht ganz so aus, als würde er noch eine Weile dort bleiben! Jetzt bis 2036 93/100
Château Raymond-Lafon 1919
Ricola-Noten mit Anklängen von Zitronengras, Mandarinen- und Pampelmuse-Schalen. Lieblich und dicht im Auftakt, überzeugt der Wein durch seine Harmonie, die Finesse seiner Struktur und seine Fülle. Ein ausdrucksstarker, packender und langanhaltender Wein mit feinen Bitternoten, die seine Kraft und Frische untermauern. Jetzt bis 2049 98/100

Château Raymond-Lafon 1911-1917-1919-1921 © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1920
Was für eine Fülle und Frische in diesem Bouquet mit Noten von Süßholz, Schokolade, Safran und Soja! Dicht im Auftakt, besticht der Wein durch sein Temperament, seine Intensität, seine Länge … durch alles … vor allem durch seine Ausstrahlung! Ein brillanter, anhaltender, faszinierender Wein. 99/100
Château Raymond-Lafon 1921
Was für eine Intensität und Tiefe in diesem Bouquet mit Düften von Pflaumen, Kamille, Malz und Curry. Von Anfang an dicht und lieblich, beeindruckt der Wein durch sein Temperament, seine Frische und seine perfekte Balance. Die Süße wird durch die Säurestruktur untermalt und der Wein besticht durch seine Dichte und vor allem durch sein endloses Finale. Ein Wein, der nicht nur an Perfektion grenzt, sondern sie voll und ganz verkörpert! Trinken, aufbewahren oder weitergeben. Dieser 1921er ist nicht nur ein Hüter von Genuss und Wissen, sondern auch ein kulturelles Symbol! Jetzt bis 2051 100/100
Château Raymond-Lafon 1922
Caramel- und Himbeernuancen, ergänzt durch Anklänge von kandierten Orangen, Cacaobohnen, Zitronenmelisse und Mandarinenschalen. Der Wein ist dichte aber auch saftig im Auftakt. Er wird von feinen Bitternoten sowie einer strukturgebenden Säure bestimmt, die für Balance sorgen. Die Gaumenaromatik kommt bestens zur Geltung und mündet in ein sanft ausklingendes Finale. Austrinken 95/100
Château Raymond-Lafon 1923
Malznoten und ein Hauch von Soja, ergänzt durch einen Anklang von Kampfer und Vetiver, gefolgt von Zitrusfrüchten und Crème brûlée. Der Wein hat einen schlanken Auftakt und wird von seiner Säurestruktur sowie feinen Bitternoten bestimmt. Letztere sorgen für Kraft und Länge, doch die Gaumenaromatik bleibt eher zurückhaltend. Der Wein ist dennoch durchaus gelungen, und man weiß es zu schätzen, dass er sich mit 105 Jahren noch so gut präsentiert! Austrinken 95/100
Château Raymond-Lafon 1926
Noten von rosa Pfeffer, Rhabarber und Hopfen, ergänzt durch Malz- und Pflaumenaromen! Die Frische, die sich im Bouquet zeigt, spiegelt sich auch am Gaumen wider. So ist der Auftakt salzig und ebnet den Weg für einen cremigen Wein, der zudem Temperament zeigt. Ein mundfüllender und ausdrucksstarker Wein mit einem langanhaltenden Finale. Jetzt bis 2040 97/100
Château Raymond-Lafon 1928
Viel Intensität in diesem dichten Bouquet, welches zahlreiche Nuancen vereint: Zitrusfrüchte, rote Beeren, Bitterorangen, Kaffee, Cacaobohnen und Grand Marnier. Lieblich und leicht salzig im Auftakt, besticht der Wein durch seine Geradlinigkeit, seine Tiefe, seine Balance und seine Länge. Er begeistert durch seine Konsistenz, seine Kraft und seinen Charme. Ein zeitloser Wein! Jetzt bis 2048 100/100

Château Raymond-Lafon 1928 © Yves Beck – yvesbecl-wine
Château Raymond-Lafon 1929
Noten von Malz, Vanille, Caramel und Zitronengras, gefolgt von Kokosnuss, Popcorn, Haselnüssen, Wacholder und Grand Marnier … unter anderem! Am Gaumen dicht und kraftvoll, beeindruckt der Wein durch sein Temperament und seinen Aromatik. Er ist jugendlich, tiefgründig, frisch und natürlich harmonisch. Ein bewegender, mitreißender, lebhafter, tänzerischer und langanhaltender Wein. Einfach großartig! Jetzt bis 2059 100/100

Château Raymond-Lafon 1929 – © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1931
Kaffeenoten, ergänzt durch einen Hauch von Caramel und Cognac. Am Gaumen ist der Wein schlank, geradlinig, geschmeidig und wird dennoch von seiner Struktur bestimmt. Er ist etwas müde (was durchaus nachvollziehbar ist), aber, und das ist nun mal das Wichtigste, sehr mundend! Austrinken 92/100
Château Raymond-Lafon 1937
Komplexes und facettenreiches Bouquet. Es offenbart Noten von Kaffee und Pralinés, gefolgt von Anklängen von Malz, Süßholz, Aprikosen und Zitronengras. Mit seinem dichten und lebhaften Auftakt besticht der Wein durch eine gelungene Symbiose aus Temperament und Charme. Ein vollmundiger, cremiger, eleganter und langanhaltender Wein. Jetzt bis 2047 98/100
Château Raymond-Lafon 1942
Orangennuancen und sanfte Gewürznoten, ergänzt durch einen Hauch von Crème brûlée. Eher schlank im Auftakt, besticht der Wein durch seine Struktur, die ihm Frische und Gradlinigkeit verleiht. Er hat zwar seinen Abgesang begonnen, ist aber dennoch sicher ans Ziel gekommen … bzw. in mein Glas! Austrinken 90/100
Château Raymond-Lafon 1945
Die Konzentration des Bouquets lässt auf Anhieb einen hervorragenden Wein vermuten. Es zeigt zahlreiche Facetten, von denen eine subtiler ist als die andere. Noten von Vetiver und Zitronengras verbinden sich mit Düften von Cointreau, Mandarinenschale und Crème brûlée. Dicht im Auftakt besticht der Wein durch seine Eleganz, seine leicht cremige Seite, feine Bitternoten, die ein imposantes Fundament verleihen, und durch die Säure, die das Finale belebt. Ein atemberaubender Wein. Jetzt bis 2065 100/100

Château Raymond-Lafon 1945 © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1946
Noten von Maracuja und Bitterorange, ergänzt durch einen Hauch von Vanille. Lieblich im Auftakt, verfügt der Wein über Frische und kann sich einer Struktur rühmen, die bestens für das Rückgrat bürgt. Ein würdiger Wein aus einem äußerst schwierigen Jahrgang … Diese Leistung ist zweifellos zu loben! Austrinken 93/100
Château Raymond-Lafon 1947
Noten von Malz, Kaffeelikör, Crème brûlée und Korinthen. Die Vielfalt des Bouquets wird durch Frische ergänzt, vermittelt durch Nuancen von Zitronengras und Minze. Getragen von einer strukturgebenden Säure, besitzt dieser 1947er Temperament und besticht durch seine Dichte und seinen lieblichen Charakter. Ein Wein, der sowohl durch seine aktuelle Form als auch durch seine Länge und, nach wie vor, sein Potenzial begeistert! Jetzt bis 2056 99/100
Château Raymond-Lafon 1948
Intensives Bouquet mit Noten von Malz, Gewürzen und Crème brûlée. Der Wein besticht durch seine Süße und seine Salzigkeit sowie durch die daraus resultierende Symbiose. Auch seine intensive Gaumenaromatik und die Länge des Finales zeugen von der Ausnahmequalität dieses Weins, der sich durch Finesse und Eleganz auszeichnet. Ein verblüffender Wein, der zwischen zwei legendären Jahrgängen „eingeklemmt“ ist; er erinnert zu Recht daran, dass 1948 zu den Erfolgsjahrgängen von Sauternes gehört. Jetzt bis 2046 96/100
Château Raymond-Lafon 1956
Noten von Orangenblüten, Malz und Waldboden. Der im Auftakt leicht cremige Wein besticht durch eine gelungene Symbiose aus Süße, Säure und Bitterkeit. Dadurch wirkt er ausdrucksstark und vor allem langanhaltend. Ein würdiger Wein, der einen sehr komplizierten und herausfordernden Jahrgang erlebt hat (starker Frost im Februar mit Temperaturen von stellenweise fast -30 °C), doch Sauternes hat sich letztendlich gut geschlagen! Jetzt bis 2046 94/100
Château Raymond-Lafon 1957
Vielschichtiges Bouquet mit Noten von Crème brûlée, Kaffeelikör, Ricola und gerösteten Mandeln. Der Wein ist schlank im Auftakt und besticht durch seine Harmonie und Eleganz. Er verfügt über Temperament und Würze und macht deutlich, dass er seinen Höhepunkt eindeutig hinter sich hat, ohne dabei außer Atem zu sein! Jetzt bis 2033 95/100

Château Raymond-Lafon 1957 – © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1960
Bouquet mit Nuancen von Bitterorange und grünem Curry ergänze durch Anklänge von Caramel. Leicht lieblich im Auftakt, ist der Wein schlank, elegant und bestens ausbalanciert. Er wird von einer subtilen Bitterkeit unterstützt, die den aromatischen Ausdruck und die Länge des Finales betont. Austrinken 93/100
Château Raymond-Lafon 1961
Noten von Zitrusfrüchten, bzw. Mandarinen. Schlank und etwas lieblich, zeigt sich dieser 1961er geradlinig und gut von seiner Struktur gehalten. Ein guter Sauternes aus einem wirklich großartigen Jahrgang … für Rotweine! Austrinken 88/100
Château Raymond-Lafon 1962
Ein einladendes Bouquet mit Noten von Pflaumen, Litschis und weißen Blüten. Von schlanker Art, hat der Wein keine auffallende Tiefe, ist aber dennoch durchaus genussvoll! 1962 war ein recht gutes Jahr in Sauternes. Da wäre mehr möglich gewesen. Austrinken 89/100
Château Raymond-Lafon 1964
Noten von Grüntee, Hopfen und Haselnüssen. Der im Auftakt leicht cremige Wein, ist lieblich, elegant und gut von seiner Struktur gehalten. Letztere bildet das Rückgrat, was erklärt, warum der Wein die Jahrzehnte so gut überstanden hat. Austrinken 90/100
Château Raymond-Lafon 1967
Gleich zu Beginn kommt Frische zur Geltung dank Zitrusnoten, während feine Nuancen von Crème brûlée, Safran und Ananas im Hintergrund zu erkennen sind. Der Wein ist eher schlank im Auftakt und besticht auch hier durch seine Frische sowie Eleganz. Ein feiner und ausbalancierter 1967er. Austrinken 94/100
Château Raymond-Lafon 1975
Düfte von Mandarinen und Cointreau im Bouquet, das zudem Nuancen von grünem Tee, gerösteten Mandeln und Haselnüssen aufweist. Lieblich und leicht salzig im Auftakt, ist der Wein geradlinig und von seiner Struktur bestimmt. Ein schlanker, schwungvoller und genussreifer Wein. Austrinken 93/100
Château Raymond-Lafon 1988
Was für eine Frische in diesem Wein … Man muss dazu sagen, dass er gerade einmal 38 Jahre alt ist 😉 Mineralische Noten verbinden sich mit Anklängen von Zitrusfrüchten und Holunder! Dicht und lieblich im Auftakt beeindruckt der Wein durch seine Fülle und Kraft. Zusammen mit der Säurestruktur bilden seine Tannine ein ausgezeichnetes Rückgrat. Ein mundender, harmonischer und anhaltender Wein. Jetzt bis 2058 97/100
Château Raymond-Lafon 1989
Noten von gerösteten Mandeln und Akazienblüten, ergänzt durch einen Hauch von Pampelmuse. Süsse und Dicht im Auftakt, ist der Wein elegant und bestens ausbalanciert. Er hat Fülle, Cremigkeit und Reifepotenzial, kann aber auch jetzt genossen werden. Jetzt bis 2036 94/100

Château Raymond-Lafon 1989 – © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 1998
Noten von Mandarinen und Nektarinen, ergänzt durch Mandarinen- und Biskuitnuancen. Der Wein ist zunächst cremig und lieblich im Auftakt und überrascht durch seine Dichte und Balance. Er ist fein, subtil und zeichnet sich durch eine strukturierende und erfrischende Säure aus, die der vorhandenen Dichte entgegenwirkt, während feine Bitternoten das Rückgrat bilden. Ein mundender und langanhaltender Wein. Jetzt bis 2058 96/100

Château Raymond-Lafon 1988-1990-1998-2005 © Yves Beck – yvesbeck.wine
Château Raymond-Lafon 2001
Noten von Nougat, Marzipan, gerösteten Mandeln und Crème brûlée, gefolgt von einem erfrischenden Hauch von Kumquat. Lieblich und schlank im Auftakt, ist der Wein geradlinig, ausbalanciert und langanhaltend. Ein köstlicher und charmanter Wein mit Nuancen von Maracuja im Finale. Jetzt bis 2046 95/100
Château Raymond-Lafon 2005
Was für eine Finesse und Subtilität in diesem Bouquet, das sich nach und nach eröffnet. Noten von Maracuja verbinden sich mit einem blumigen Akzent, während sich Düfte von Steinobst und Nougat im Hintergrund entwickeln. Ein eleganter, subtiler und cremiger Wein. Untermauert wird er von einer belebenden Säure und dichte Tannine, die seine Kraft und seine Länge unterstreichen. Ein sehr gelungener Wein, den man beginnen kann zu geniessen. 2026-2065 96/100
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